Es gab Zeiten - und die sind noch gar nicht so lange her - da sprudelten die geschriebenen Worte nur so aus mir heraus. Vieles wollte ich der Welt mitteilen. Vieles erschien mir so wichtig, dass ich es in die Welt hinaus schrieb. 

Doch dann kam der Sommer und mit ihm der Impuls, mich zurückzuziehen. Alles schien doch schon so oft gesagt, so oft durchdacht und von allen Seiten beleuchtet. Nichts hatte Bedeutung genug, es aufzuschreiben oder gar zu veröffentlichen. Es wurde ruhig in mir und der Gang nach Innen bedurfte keiner Worte. Doch gerade in dieser Zeit reiften viele Erkenntnisse, wuchs ich in mein neues Ich hinein, lernte mich neu kennen und durfte kostbare Begegnungen und Erlebnisse zu meiner Schatzkiste an schönen Momenten hinzufügen.

Ich habe das Gefühl, leise werden zu wollen. Beobachten zu wollen und den Dingen ihren Lauf zu lassen, ohne mich einmischen zu müssen. 

So vieles geschieht mit mir, jeder Tag hält neue Geschenke bereit, die es gilt, anzuschauen, zu bearbeiten und reflektiert und überlegt zu verinnerlichen. Da würden Worte im Außen nur stören. 

Jetzt kommt der Herbst und damit die Zeit des bunten Laubes und der goldenen Früchte. Ich bin dankbar für jeden dieser Tage,  an dem ich die üppige Fülle der Natur und des Lebens an sich erkennen darf. Ich bin dankbar für die geliebten Menschen rund um mich, für die Tiere und die Natur, die mein Herz so sehr berühren.

Mehr braucht es doch nicht - denn dann ist es gut so, wie es ist.

Auch ohne Worte.

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